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17.11.2015

Somushi Teahouse and Gallery, Katsumi YASUDA

Ein kultivierter Ort unweit des Ikenobo Headquarters, geschaffen vor 10 Jahren durch den Architekten Katsumi Yasuda, ist immer noch stimmig von Konzept und Raumlösung wie am ersten Tag. Die koreanischen Einflüsse des Bauherren sind unübersehbar und werden sowohl räumlich als auch in den angebotenen Speisen zu einer überzeugenden Fusion von Materialien und Zutaten gemischt. Sitzen an einem Tisch aus einer uralten Eichentüre mit raffiniert eingearbeiteten Holzergänzungen, die Füße auf einem gepolsterten Lederteppich in der Absenkung unter dem Tisch: so vergisst man bei feinem Curry und grünem Tee die Welt rundum vor lauter Behaglichkeit.

 

 

 

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17.11.2015

Kyoto, Altes Viertel

 

 

 

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17.11.2015

Ryoan-ji, Kyoto

Der Hojo-Teien als der berühmteste Zen-Garten Japans im Tempelbezirk Ryoan-ji übt trotz zahlreicher Besucher seinen Zauber auf uns aus. Die herbstliche Szenerie des Gartens ist zart und berückend. Ein dreißig Jahre alter Traum hgeht in Erfüllung.

Japanische Schülerinnen interviewen uns und üben ihre beginnenden Englischkenntnisse, Roland gibt bereitwillig Auskunft.

 

 

 

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17.11.2015

Katsumi Yasudas Work, Kyoto

 

 

 

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16.11.2015

Kyoto, Bahnhof von Hiroshi HARA

Der Ende der 90er Jahre fertig gestellte Hauptbahnhof von Kyoto ist mit seinen Dimensionen und Funktionen ein Bauwerk der Superlative. Angefeindet ob seiner Größe - mit einer Fläche von 237.500 Quadratmetern, einer Länge von circa 470 Meter und bis zu fünfzehn Etagen hoch - erscheint er mir doch vor Ort sehr stimmig. Hiroshi Hara hat dieser gigantischen Bauaufgabe eine einzigartige Form gegeben: ein Spiel mit ins technoide überführten Zitaten aus der Natur (Teich, Wasserfall, Lotusfrüchte, Bambuswald und so fort) fügt sich zu einem luftdurchspülten, lichten Gebilde von großer Leichtigkeit, in dem man sich selbstverständlich bewegt, geleitet durch die Elemente der Architektur und des Lichts. Er hat eine außergewöhnliche und anspruchsvolle Aufgabe in eine überraschend selbstverständliche Form gekleidet. Befremdlich auf Fotos bleibt von diesem Gefühl vor Ort nichts übrig: es ist einfach gelungen. Erhaben ohne monumental zu sein, ein Ort wirklich geschaffen für die Bewegung von sehr vielen Menschen. Exzellent in der Detailausbildung, keine sichtbaren Alterungsspuren. Selten bin ich durch eigene Anschauung so sehr vom Gegenteil überzeugt worden wie hier. Ich habe große Achtung vor dieser Leistung.

 

 

 

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16.11.2015

Ikenobo Autumn Tanabata Exhibition, kyoto

Ikenobo Headquaters liegen unmittelbar am Rokkakudo-Tempel.

Der Rokkaku-dō gilt als der Tempel, in dem Mönche zuerst Blumenarrangements als Tempelschmuck geschaffen haben. Daraus hat sich Ikebana entwickelt. Die Tempeltradition führt diese Kunst auf den ersten Abt Ono no Imoko zurück, der aufwendige Blumenarrangements auf seinen Missionen in China kennengelernt habe. Seine Hütte am See (池坊, Ike no bō) sei namensstiftend für die Ikenobō-Richtung des Ikebana gewesen. 1450 gründete Ikenobō Senkei im Rokkaku-dō die erste Ikebanaschule im eigentlichen Sinn.

Der letzte Tag der größten Ikebana-Ausstellung im Jahr beschert wunderbare Begegnungen: die Lebendigkeit der Pflanzen zu sehen, zu spüren in erhabenen, bescheidenen oder überschwenglichen Werken, jedes einzigartig und von endlicher Dauer.

 

 

 

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16.11.2015

Das Schattenhaus, Kyoto

 

 

 

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16.11.2015

Der Garten, Kyoto

 

 

 

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15.11.2015

Kyu Hyuga Bettei (1936) - Atami Hyuga Villa designed by Bruno Taut

Die Kyu-Hyuga-Villa thront auf einem Berghang über der Sagamibucht in der Stadt Atami. Der Anbau der Villa, welcher unter dem begrünten Gartenhof liegt, wurde von Bruno Taut errichtet. Man spürt die Hingabe Taut‘s an die japanische Kultur und Tradition. Und vermeint das flair einer kultivierten 30er Jahre Gesellschaft zu spüren, die in dem privaten Tanzsaal mit versteckter Bar und zierlichen Sitzmöbeln der Musik gelauscht haben mag.

Es ist das einzige noch existierende Gebäude Bruno Tauts in Japan.

 

>> Kyu Hyuga Bettei (1936) - Atami Hyuga Villa designed by Bruno Taut

 

 

 

 

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15.11.2015

Atami Kai-hourou-Villa designed by Kengo KUMA

Ursprünglich als Wochenendvilla für den Sohn einer Industriellenfamilie konzipiert, dient sie nun als Luxushotel mit Onsen. Die Materialien atmen den Geist der 90er Jahre und spiegeln die Vorlieben des Bauherren. Großzügig die Raumkonzeption, weitläufig. Jedes Deatil stimmt. Es stellt sich aber kein Behagen ein, alles ist kühl und distanziert. Man staunt! Keine Leichtigkeit, keine Noblesse.

Welch ein Kontast zur unmittelbar darunter gelegenen Kyu Hyuga Bettei mit dem Annex von Bruno Taut!

 

 

 

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15.11.2015

Atami and Hikone Impressions

In den 50ger und 60ger Jahren eine angesagte Region, die man zu Flitterwochen und anderen besonderen Anlässen aufsuchte, ist Atami nun eine Stadt, welche ihre besten Zeiten schon lange hinter sich hat. Von hier aus erreicht man mit einem Regionalzug Hakone, ein Tal mit heißen Quellen und Ryokans.

 

 

 

15.11.2015

Hakone Shiunso Ryokan

Ein Ryokan am steilen Berghang, unmittelbar über dem tosenden Bach gelegen, empfängt uns mit malerisch verfärbten Laubwald, heißem Wasser und 10gängigem Menü. Traditionell bleibt man für eine Nacht und besucht das heiße Bad unter freiem Himmel vor und nach dem Essen. Wir sind zu dritt, zwei Japanerinnen und ich. Welch wunderbar weiche Haut nach dem Bad! Das Frühstück ist ebenfalls japanisch, 6-gängig, wird wie das Abendessen im Zimmer eingenommen und nährt einen Ochsen. Ich möchte gerne mit der Tradition brechen und mehrere Tage bleiben.

 

 

 

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13.11.2015

Hiroshi Hara ateliers

Wir besuchen Hiroshi Hara in seinem Atelier in Shibuya, 10-3 Hachiyama-cho. Und diskutieren über das Projekt in Raiding, das "Hara Haus". Eines von mehreren experimentellen Bauten, die als bewohnbare Kunstwerke in Raiding, Burgenland geplant sind. Wir sind als Kontaktarchitekten mit Einreichplanung und Umsetzung vor Ort betraut. Nächstes Jahr soll es soweit sein: die Projektumsetzung wird beginnen. Davor gilt es, die Details der Umsetzung abzustimmen.

Im "Landgasthaus" Isshin bei 10-gängigem Menue wird später angeregt über Musik, Architektur und das Leben im Speziellen diskutiert.

 

 

 

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13.11.2015

Tokyo Asakusa Senso-ji Temple

Am Ende der Meji-Linie an der Asakusa-Station liegt das Tempel-Areal Sensoji. Ein richtiger Rummelplatz, Jung und Alt. Schulklassen werden von "Tempel-Lehrerinnen" begleitet und belehrt. Die Gärtner rechen das herabfallende Laub, beschneiden penibel die Bäume. Es blühen die Camelien und Cosmea stehen noch in voller Blüte!

 

 

 

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13.11.2015

Ueno-kóen Tokyo, Impressions

 

 

 

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12.11.2015

SUNNY HILLS Kengo KUMA, Tokyo

Unweit der Omotesando, in einer Seitengasse Minami-Aoyama, ein kleines Gebäude mit hoher Präsenz: 2013 von Architekt Kengo KUMA für den taiwanesischen Hersteller Sunny Hills als Flagshipstore errichtet. Außen wie innen überraschend, perfekt bis ins letzte Detail. Fehlerlose Ausführungsqualität.

Ein sehr kleines Gebäude mit einem in sich ruhenden Verkostungsraum. Es wird wunderbarer grüner Tee serviert und dazu die von Sunny Hills erzeugten Pineapples Cakes gereicht. Die Taschen werden in eigenen Klappständern unter dem Tisch abgelegt und so entgeht man elegant dem in Japan verpönten Abstellen von Gegenständen auf dem Boden.

 

 

 

 

2121designsight_FrankGEHRY_exhibition05©2015 lisaZentner

12.11.2015

2121 Designsight Midtown Tokyo, Frank GEHRY Exhibition

 

 

 

fuji © 2015 lisaZentner

11.11.2015

Japan Tokyo Arrival