23.04.2017
Albanien - Studienreise
Tirana - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - Butrint - Qeparo - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - TIRANA
22.04.2017
Albanien - Studienreise
Tirana - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - Butrint - Qeparo - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - BERAT - Onufri Museum - Tirana
22.04.2017
Albanien - Studienreise
Tirana - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - Butrint - Qeparo - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - TIRANA
21.04.2017
Albanien - Studienreise
Tirana - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - Butrint - Qeparo - IONISCHE KÜSTE - DHERMI - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - Tirana
20.04.2017
Albanien - Studienreise
Tirana - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - BUTRINT - Qeparo - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - Tirana
19.04.2017
Albanien - Studienreise
Tirana - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - Butrint - QEPARO - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - Tirana
18.04.2017
Albanien - Studienreise
Tirana - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - GJIROKASTRA - Blaues Auge - Butrint - Qeparo - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - Tirana
17.04.2017
Albanien - Studienreise
Tirana - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - PERMET - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - Butrint - Qeparo - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - Tirana
16.04.2017
Albanien - Studienreise
Tirana - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - KORCA - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - Butrint - Qeparo - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - Tirana
15.04.2017
Albanien - Studienreise
TIRANA - Shkumbin Tal - Ohridsee - ELBASAN - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - Butrint - Qeparo - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - Tirana
14.04.2017
Albanien - Studienreise
TIRANA - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - Butrint - Qeparo - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - Tirana
14.04.2017
Albanien - Studienreise
TIRANA, Sou Fujimoto Serpentine Gallery Pavillon - Shkumbin Tal - Ohridsee - Elbasan - Lin - Korca - Germenji Nationalpark - Vjosa - Nemerçka - Benja Thermalquellen - Permet - Leusa - Gjirokastra - Blaues Auge - Butrint - Qeparo - Ionischen Küste - Dhermi - Llogara Pass - Berat - Onufri Museum - Tirana
09.04.2017
Kreativ und risikofreudig ist nicht genug
text NORBERT REGITNIG-TILLIAN
Zorica Zagorac-Uremović untersucht die Denkstile von Unternehmensgründern
Vaduz – Viel wurde in der Businessliteratur schon in die erfolgreiche Unternehmerpersönlichkeit hineininterpretiert: dass dafür ein besonderer Charakter ausschlaggebend sei. Dass man dafür eine genetische Veranlagung brauche. Dass man besonders kreativ und risikofreudig sein müsse, um innovative Geschäftsideen zu spinnen. Zorica Zagorac-Uremović haben diese Ansätze seit jeher eher stutzig gemacht.
Die Vorarlbergerin, die 1989 mit ihrer Familie aus Bosnien-Herzegowina nach Österreich kam, hat ihre eigene Hypothese. „Es ist die kognitive Flexibilität, die für das Erkennen von innovativen Geschäftsgelegenheiten notwendig ist.“ Die 33-Jährige hat in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet und erkannt, dass erst die kognitiven Ressourcen von Menschen Innovation und Unternehmenserfolg ermöglichen.
Im Rahmen ihrer Dissertation an der Universität Liechtenstein hat sie nun ihre These näher erforscht und die Denkstile dutzender erfolgreicher Unternehmensgründer analysiert. Zum einen in Tiefeninterviews, zum anderen mit psychologischen Diagnoseinstrumenten. Wie ticken Menschen, die eine Geschäftsgelegenheit nicht nur erkennen, sondern diese auch weiterentwickeln – bis hin zum erfolgreichen Start-up? „Die Ergebnisse sind für angehende Gründer oder weniger innovative Unternehmer sehr ermutigend“, sagt Zagorac-Uremović.
Denn entgegen dem Klischee ist das Erkennen innovativer Geschäftsgelegenheiten nicht nur den Kreativen und Risikofreudigen vorbehalten. Im Gegenteil: „Wer nur kreativ denkt und zu risikofreudig ist, hat ein Problem.“
In den psychologischen Tests zeigte sich, dass die Erfolgreichen neben dem kreativen Denken, das man in der Kognitionspsychologie auch „divergentes“, offenes und ideengenerierendes Denken nennt, auch noch einen anderen Denkstil gut beherrschen: das logisch schlussfolgernde Denken, auch konvergentes Denken genannt.
Zwar gilt der konvergente Denkstil in der Gründerszene gemeinhin eher als „unsexy“. Jedoch hat die Studie gezeigt, dass für das Erkennen innovativer Geschäftsgelegenheiten beide Denkstile notwendig sind. (...)
05.04.2017
Innovative Ideen ohne Wirkung
text ANDRÁS SZIGETVARI
Der technische Fortschritt befeuert das Wirtschaftswachstum nicht mehr so wie in den vergangenen Jahrzehnten. Ein IWF-Papier findet viele Ursachen dafür. Google, Amazon und Co sind nicht allein schuld.
Wien – Es ist verflixt. Selbstfahrende Autos, Roboter, neue Apps und Softwareprogramme: Fast jeden Tag vermelden Unternehmen Fortschritte bei der Entwicklung innovativer Technologien. Doch die wirtschaftliche Realität hält mit diesen Jubelmeldungen nicht mit. Das Wirtschaftswachstum in Industrieländern hat sich zwar in
den vergangenen Monaten beschleunigt. Doch von den Wachstumsraten vergangener Jahrzehnte ist man in Europa, Japan und den USA weit entfernt.
Warum wirken sich die Innovationen nicht stärker auf Wachstum und Wohlstand aus? Kaum eine Frage wird derzeit unter Ökonomen so hitzig diskutiert. Ein Teil der Wissenschafter glaubt, dass es fehlende Reformen und zu viel Bürokratie sind, die Unternehmen daran hindern, durchzustarten. Andere denken, dass der Welt schlicht die Ideen ausgegangen sind, die Wachstum bringen.
In diese Debatte hat sich nun der Internationale Währungsfonds (IWF) in Washington eingeschaltet. IWF-Ökonomen haben ein Forschungspapier („Gone with the Headwinds: Global Productivity“) veröffentlicht, in dem sie dem Konnex von Innovation und Wachstum nachgehen. Das Ergebnis bietet für beide Seiten etwas. (...)
Hinzu kommt eine Reihe von Faktoren, die nichts mit der Krise zu tun haben. Google, Apple, Facebook und Co haben kaum sichtbare Spuren im Wirtschaftswachstum hinterlassen. Die Neuerungen der Informations- und Kommunikationstechnik haben laut IWF nur für eine kurze Zeit Ende der 1990er-Jahre zu einem Produktivitätsschub geführt.(...)

05.04.2017
Einsamkeit als Sehnsuchtsort
text ANDREA SCHURIAN
Eduard Angeli gilt als Meister der Stille und des Lichts. Die Wiener Albertina würdigt den österreichischen Maler anlässlich seines 75. Geburtstags mit einer umfangreichen Retrospektive.
Wien – Das Museum: ein Ort der Stille. Der Stille? Ja, war einmal. Und, so ist man geneigt ganz platt hinzuzufügen, war einmal schön. In unserer durchmedialisierten Welt ist Aufmerksamkeit ein knappes Gut und Kunst ein dauererregendes, täglich frisch befülltes Unterhaltungstool, so viel Spaß muss sein. Das Leise, Konsequente, Nachdenkliche und nachdenklich Machende hat allerbeste Aussichten, übersehen zu werden.
Doch Friedrich Nietzsche schrieb: „Die größten Ereignisse – das sind nicht unsre lautesten, sondern unsre stillsten Stunden.“ Auch insofern ist die Ausstellung von Eduard Angeli in der Albertina derzeit eines der großen Kunstereignisse in Wien.
Denn Angeli malt die Stille. In aller buchstäblichen Ruhe und geradezu skandalösen Klarheit entfaltet seine Kunst ihre ganze magische Wirkmacht: messerscharfkantige Mauern; mysteriöse Dachlandschaften; tote Städte; Geisterstrände; grau in graue Häuserfassaden mit verriegelten Fenster- und Türläden, jedes Detail übrigens mit geradezu altmeisterlicher Präzision gemalt; gespenstische Hafenszenen; Bars, hinter deren verschlossenen Türen sich die Verlorenen und Vergessenen tummeln mögen; pastellene Wasserspiegelungen von betörender Zartheit; leergefegte Gassen: Bühnenbilder, die noch auf den Auftritt der Darsteller warten. Seit fast vierzig Jahren lässt Angeli weder Mensch noch Tier in seine Kunstwelten. Sogar sich selbst hat er aus seinem Studio verbannt, nur ein verloren vor der bleichen Wand stehender Hocker lässt vermuten, wo sich der Künstler befunden hat, als er das Bild gemalt hat.
Einsamkeit als Sehnsuchtsort. Dabei, sagt Angeli, sei er eigentlich ein geselliger, optimistischer Mensch, „aber diese melancholischen Stimmungen interessieren und faszinieren mich“. Auch beim Arbeiten suche er die vollkommene Ruhe, keine Besuche, keine Musik als Stimulans. Stattdessen Konzentration auf das Wesentliche: die Kunst. (...)

05.04.2017
Blumentopfstreit beim Heer
text MICHAEL MÖSENEDER
Wien – Wenn eine Richterin „Hat der noch gelebt?“ fragt, wird gemeinhin ein Schwerverbrechen verhandelt. Im Prozess wegen schwerer Körperverletzung gegen Eva M. ist das nicht der Fall. Die Besorgnis von Richterin Nicole Baczak gilt einer Pflanze. Die soll die 44-jährige Angeklagte samt Topf einer Untergebenen auf den Fuß geschmissen haben, infolgedessen die Frau einen Knochenbruch erlitten hatte.
Schauplatz ist eine Kanzlei des Verteidigungsministeriums. Frau M. ist dort Amtsdirektorin, bis zum Vorfallstag, dem 8. August 2016, teilte sie sich mit Frau J. das Zimmer. Die scheint eine Pflanzenliebhaberin zu sein, vier Stück, darunter zwei Birkenfeigen, besser bekannt unter dem Namen Ficus, und ein Elefantenfuß, stellte sie ins Büro.
Im Sommer war Frau J. auf Urlaub. „Es war so heiß, da habe ich die Pflanzen von der Fensterbank genommen, damit man lüften kann, und einen Ficus umgestellt. Da habe ich bemerkt, dass der Lichteinfall viel besser geworden ist“, sagt die Angeklagte.
Am Tattag kam die Kollegin aus dem Urlaub zurück. „Sie ist in die Teeküche gegangen, die ist geputzt worden. Dann hat sie gleich gefragt, wer ihre Sachen umgeräumt hat“, erzählt die Unbescholtene. Dramatisch wurde es, als Frau J. in ihrem Zimmer den 1,60 Meter hohen Ficus nicht sah, der neben der Tür stand.
Aus Sicht der Besitzerin ein schlechter Platz, sie wollte ihn offenbar wieder näher ans Licht stellen. „Ich habe ihr dann eine Dienstanweisung erteilt, dass sie die Stöcke wegstellen muss“, erinnert sich die Angeklagte. „Eine Dienstanweisung?“, fragt Bazcak ungläubig. Nicht nur das hat sie, sie wollte auch den Vorgesetzten um eine letztinstanzliche Entscheidung bezüglich des Pflanzenstandorts bitten.
„Bis dahin wollte ich den Stock von der Fensterbank nehmen. Er ist mir aber auf den Boden gefallen.“ Frau J. habe sie dabei nicht getroffen. Dann habe die Kontrahentin alle Blumentöpfe ins Auto getragen und sich krankgemeldet.
„Als ich gekommen bin, war eine ganz eigenartige Stimmung, eher feindselig“, erzählt Frau J. dagegen schluchzend. Als sie ihren Ficus auf seinen angestammten Platz stellen wollte, sei die Situation eskaliert. „Sie ist herübergestürmt und hat mit der Hand den Blumentopf vom Fensterbrett geschmissen“, behauptet die 49-Jährige. Der rund fünf Kilo schwere Topf habe sie mit der Kante dann am Fuß erwischt. Im Spital sei diagnostiziert worden, dass das sogenannte Sesambein gespalten sei.
„Waren Sie früher sportlich?“, stellt der medizinische Sachverständige Christian Reiter eine zunächst überraschend klingende Frage. „Ja, ich bin gelaufen, geklettert, gewandert“, bekommt er als Antwort. Ein Umstand, der eine Rolle spielt, als Reiter sein Gutachten erläutert. „Die Dreiteilung des Sesambeins muss deutlich vor dem 8. August passiert sein“, stellt er nämlich fest. „Eine derartige Verletzung kann auch eine Ermüdungsfraktur sein, die bei Läufern vorkommt.“ – „Vereinfacht gesagt: Da war kein Blumentopf?“, bringt die Richterin es auf den Punkt. „Ich würde mit wesentlich schwereren Verletzungen rechnen, wenn es einen gegeben hätte“, antwortet der Experte.
Die logische Folge ist ein nicht rechtskräftiger Freispruch.
>> „Der Standard“