
27.07.2013
MUSIK LÄSST MATERIELLE ARMUT ZU GEISTIGEM REICHTUM WERDEN salzburg JOSÉ ANTONIO ABREU
text José Antonio ABREU foto MERIDITH KOHUT
Artikel aus „Der Standard“, Samstag, 27. Juli 2013 Seite 30
Musiklehrer, Instrumente, Orchester für alle – die Demokratisierung von Bildung und Kunst ist unabdingbar, um Gesellschaft und Staat zu verändern. Ausgewählte Auszüge aus der Eröffnungsrede zu den diesjährigen Salzburger Festspielen. (...)
(...) "Der Begriff von Schönheit lässt sich, objektiv betrachtet, auf bestimmte künstlerische Eigenschaften und Werte anwenden. Doch die persönliche Erfahrung von Schönheit ist etwas Unaussprechliches: eine Ahnung von der Erfüllung durch die Liebe im Akt der Kontemplation."(...)

10.07.2013
ARBEITEN IM CHALET architekt SHIGERU BAN

08.07.2013
GENERISCHES MASKULINUM interview LUISE F. PUSCH
text CLAUDIA WIRZ foto TAZ.DE
Artikel aus „Neue Zürcher Zeitung“ Montag, 8. Juli 2013 Seite 38
Interview: Claudia Wirz
Die Sprachwissenschafterin Luise F. Pusch erklärt, warum es den Sprachfeminismus
braucht
"Frau Pusch, was ist schlecht am Wort Fussgängerstreifen?"
"Fussgänger haben keine Streifen. Zebras wohl. Aber Spass beiseite. «Zebrastreifen» ist
sogar kürzer als «Fussgängerstreifen» oder «Fussgängerinnenstreifen». Also eine elegante
Lösung eines komplexen Sprachproblems. Das Problem ist das «generische Maskulinum»,
für das «Fussgängerstreifen» nur ein - noch relativ harmloses - Beispiel ist. Mehr dazu
später." (--)
>> Weiterlesen auf der Website "Neue Züricher Zeitung"
Luise F. Pusch ist Sprachwissenschafterin und eine der Begründerinnen der feministischen Linguistik in
Deutschland. Sie unterhält ihren Blog «Laut und Luise» auf www.fembio.org.

06.07.2013
WERKRAUM andelsbuch PETER ZUMTHOR
text JUB foto WERKRAUM
Artikel aus "Der Standard", Samstag, 6. Juli 2013 Seite 11
NEULAND
Ein Haus für das Handwerk vom Stararchitekten
Andelsbuch – Der Schweizer Architekt Peter Zumthor hat eine Leidenschaft für
gutes Handwerk aus dem Bregenzerwald. Die Handwerker wiederum, vereinigt im
Werkraum Bregenzerwald, können mit dem anspruchsvollen Pritzkerpreisträger. Seit
dem Bau des Kunsthaus Bregenz arbeitet man miteinander. Die Freundschaft
gipfelte am Freitag in der Eröffnung des Werkraum Haus in Andelsbuch. Zumthor
plante den anthrazitfarbenen Solitär aus Holz und Glas, die Werkraum-Mitglieder
bauten und finanzierten. Entstanden ist ein Versammlungsort und Schaufenster für
Handwerk und Form. Nun wird mehrere Wochen gefeiert. (jub)