27.07.2013

MUSIK LÄSST MATERIELLE ARMUT ZU GEISTIGEM REICHTUM WERDEN salzburg JOSÉ ANTONIO ABREU

text José Antonio ABREU foto MERIDITH KOHUT

 

Artikel aus  „Der Standard“, Samstag, 27. Juli 2013   Seite 30

Musiklehrer, Instrumente, Orchester für alle –  die Demokratisierung von Bildung und Kunst ist unabdingbar, um Gesellschaft und Staat zu verändern. Ausgewählte Auszüge aus der Eröffnungsrede  zu den diesjährigen Salzburger Festspielen. (...)

(...) "Der Begriff von Schönheit lässt sich, objektiv betrachtet, auf bestimmte künstlerische Eigenschaften und Werte anwenden. Doch die persönliche Erfahrung von Schönheit ist etwas Unaussprechliches: eine Ahnung von der Erfüllung durch die Liebe im Akt der Kontemplation."(...)

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foto: Didler Boy de la Tour

10.07.2013

ARBEITEN IM CHALET architekt SHIGERU BAN

text ULF MEYER foto DIDLER BOY DE LA TOUR
 
Mittwoch, 10. Juli 2013  Neue Zürcher Zeitung  Seite 18.
Ein Medienhaus wie aus dem Holz-Baukasten  
Der japanische Architekt Shigeru Ban hat für Tamedia an der Werdstrasse in Zürich ein 
Bürohaus ganz aus Holz gebaut. Die Konstruktion kommt ohne Leim, Nägel oder Schrauben 
aus.
«Journalismus ist Quatschen auf dem Flur» - diese Aussage von Henry Nannen scheint 
beim Neubau der Tamedia-Gruppe in Zürich in Architektur übersetzt worden zu sein: 
Shigeru Ban, der japanische Architekt, der für die Verwendung von Papier und Pappe in 
der zeitgenössischen Architektur bekannt wurde, hat für die Zürcher Mediengruppe ein 
Haus an der Sihl gebaut - eine Wiederentdeckung von Holz im Geschossbau auch für 
grosse, innerstädtische Bürohäuser. (...)
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foto TAZ.DE

08.07.2013

GENERISCHES MASKULINUM interview LUISE F. PUSCH

text CLAUDIA WIRZ foto TAZ.DE

 

Artikel aus „Neue Zürcher Zeitung“  Montag, 8. Juli 2013   Seite 38

Interview: Claudia Wirz 

Die Sprachwissenschafterin Luise F. Pusch erklärt, warum es den Sprachfeminismus

braucht 

"Frau Pusch, was ist schlecht am Wort Fussgängerstreifen?"

"Fussgänger haben keine Streifen. Zebras wohl. Aber Spass beiseite. «Zebrastreifen» ist

sogar kürzer als «Fussgängerstreifen» oder «Fussgängerinnenstreifen». Also eine elegante

Lösung eines komplexen Sprachproblems. Das Problem ist das «generische Maskulinum»,

für das «Fussgängerstreifen» nur ein - noch relativ harmloses - Beispiel ist. Mehr dazu

später." (--)

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Luise F. Pusch ist Sprachwissenschafterin und eine der Begründerinnen der feministischen Linguistik in

Deutschland. Sie unterhält ihren Blog «Laut und Luise» auf www.fembio.org.

 

 

 

© 2013 werkraum

06.07.2013

WERKRAUM andelsbuch PETER ZUMTHOR

text JUB foto WERKRAUM

 

Artikel aus "Der Standard", Samstag, 6. Juli 2013  Seite 11

NEULAND

Ein Haus für das Handwerk vom Stararchitekten

Andelsbuch – Der Schweizer Architekt Peter Zumthor hat eine Leidenschaft für

gutes Handwerk aus dem Bregenzerwald. Die Handwerker wiederum, vereinigt im

Werkraum Bregenzerwald, können mit dem anspruchsvollen Pritzkerpreisträger. Seit

dem Bau des Kunsthaus Bregenz arbeitet man miteinander. Die Freundschaft

gipfelte am Freitag in der Eröffnung des Werkraum Haus in Andelsbuch. Zumthor

plante den anthrazitfarbenen Solitär aus Holz und Glas, die Werkraum-Mitglieder

bauten und finanzierten. Entstanden ist ein Versammlungsort und Schaufenster für

Handwerk und Form. Nun wird mehrere Wochen gefeiert. (jub)

 

>> Werkraum